Wie bitte?

Wie einem der Glaube an eine «Recht»-Sprechung
gründlich abhanden kommen kann

 

Immer wieder erstaunen uns Urteile, die Täter schützen und Aufklärer verurteilen. Die Basis meiner Kommentare sind Informationen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Das sind oft Zusammenfassungen ohne Ballast, die im Wesentlichen die Tat und das daraus hervorgehende Urteil beleuchten.

Alle anderen Ungereimtheiten der heutigen Rechtsprechung, insbesondere der eklatante Verlust des gesunden Menschenverstandes und die Unsummen, die heute offensichtlich nötig sind, um Aggressoren in die Schranken zu weisen, sollen hier weggelassen bleiben; es soll ja schliesslich kein Buch werden…

Wenn die Rechtsprechung Recht verhindert

Stellen Sie sich vor, Sie werden vom Lebenspartner hinters Licht geführt, bösartig und vorsätzlich betrogen. Sie decken diesen Betrug ohne Schadenfolge auf. Der blosse – wissenschaftlich untermauerte – Beweis dieses Betrugs wird vom Betrüger verwendet, um rechtlich gegen Sie vorzugehen. Die Rechtsprechung stellt sich hinter den Betrüger und verurteilt Sie, weil Sie sich erfrecht haben, den Beweis unwiderlegbarer Tatsachen zu beschaffen.

 

Wahrscheinlich hätte der betrogene Mann von der Täterin die Einwilligung für die Gentests ohne Weiteres erhalten, wenn er sie ganz lieb darum gebeten hätte. Auf welchem Planeten leben unsere Richter eigentlich?

Der Beweis, dass er betrogen wurde und auch in Zukunft mit ungerechtfertigten Alimentenforderungen weiter betrogen würde, hat den Mann fast 5000 Franken gekostet. Eine Vasektomie wäre günstiger gewesen.